So erstellst du einen Social Media Marketingplan

​Ein guter Social Media Marketingplan kann deinem Hundternehmen helfen, auch mit wenig Budget maximale Erfolge in Sachen Markenbekanntheit, Verkauf und Kundenbindung bringen. Wie du einen gut durchdachten Marketingplan für deine Social Media Kanäle aufstellst, erfährst du im folgenden Artikel. 

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​Wenn du das Gefühl hast, dass deine Social Media Kanäle dir Zeit rauben und nicht genug bringen, dann ist dieser Artikel genau das Richtige für dich. Wir zeigen dir, wie du dein Hundternehmen in den sozialen Netzwerken auf stabile Beine stellst und dir einen effizienten Plan zurecht legst, der dir nicht nur Zeit und Geld spart, sondern auch kontinuierlich die Bekanntheit deiner Firma voran treibt. 

Denn gut geplant ist halb gewonnen.

​Der Social Media Marketing Plan

​Im Laufe dieses Artikels erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du auch ohne große Vorkenntnisse einen guten Marketingplan für dein Hundternehmen erstellst und diesen konsequent verfolgst. 

​Das erwartet dich:

  • Schritt 1 - Wähle deine sozialen Netzwerke
  • Schritt 2 - Vervollständige deine Profile
  • Schritt 3 - Finde deine Stimme
  • Schritt 4 - Wähle eine Strategie zum Posten
  • Schritt 5 - Analysiere und teste
  • Schritt 6 - Automatisiere und interagiere

​Schritt 1: Welche Social Media Kanäle solltest du nutzen?

​Jedes soziale Netzwerk ist verschieden. Sie haben alle eine spezielle Zielgruppe, Sprache und Art der Kommunikation. Es hat seine eigenen Zielgruppen, Stile und Vorgehensweisen, die du bei der Planung natürlich beachten solltest. 

Schaue dir die verschiedenen Netzwerke an und finde die, welche am besten zu dir und deinem Hundternehmen passen. Auch im Hinblick auf die Zielgruppe solltest du etwas genauer hinschauen. In diesem Artikel verraten wir die beliebtesten sozialen Medien in Deutschland 2017/2018.

Du musst nicht auf allen vertreten sein - nur auf denen, die dir und deiner Zielgruppe wichtig sind.

Hier sind ein paar Punkte, di du beachten solltest, bevor du nicht nur auswählst, auf welchen Social Networks du aktiv sein möchtest, sondern auch auf wie vielen:

  • Zeit: Wieviel Zeit kannst du auf dem jeweiligen Netzwerk verbringen? Plane am Anfang am besten mit einer Stunde pro Tag pro Netzwerk. Später, wenn dein Kanal schon ein bißchen Fahrt aufgenommen hat, können dir Tools wie Buffer oder Planoly helfen.
  • Ressourcen: Welche persönlichen Talente hast du, die du hier zum Einsatz bringen kannst? Visuelle Netzwerke wie Pinterest oder Instagram benötigen gute Bilder. Bei Google+ brauchst du qualitativ hochwertigen Content. Was liegt dir mehr und was macht dir Spaß?
  • Zielgruppe: Wo sind deine potentiellen Kunden? Welche Social Network hat die passenden demografischen Daten?

​Schritt 2: Deine Profilinformationen

​Stelle sicher, dass deine Avatars (Profilbilder), Titelfotos, Biografie und Profilinformationen immer auf dem aktuellsten Stand sind. Ein komplettes und aktuelles Profil zeigt, dass du professionell an die Sache heran gehst. Achte auch darauf, dass die Identität deiner Marke stimmt und dem Besucher den visuellen Eindruck gibt, dass es sich lohnt, dir zu folgen. 

Für das Visuelle gilt: Bleibe nah an deiner Corporate Identity (Farben, Schriften, Designs), damit du einen Wiedererkennungswert hast. So fällt es deinen Followers leichter, deine Posts gleich dir zuzuordnen. Auch hier solltest du die Profilbilder und Art der Posts der jeweiligen Zielgruppe im Netzwerk anpassen. Für Xing könnte man z.B. das gleiche Titelfoto wie für Google+ nehmen und bei Facebook das gleiche Profilfoto wie bei Instagram oder Twitter.

Passe Fotos auf die jeweiligen Bildformate des Sozialen Netzwerkes an. Dadurch erreichst du eine bessere Darstellung und wirst ebenfalls professioneller aufgenommen. Eine Übersicht der Bildmaße bei Social Media findest du hier.

Textmäßig geht es hauptsächlich um die Anpassung der Bio oder Profilinfo. Einen detaillierten Beitrag am Beispiel Facebook findest du hier. Im Grunde genommen geht es aber um folgende Punkte:

  1. Zeige, was du kannst: Was macht deine Produkte und dein Hundternehmen so besonders?
  2. Passe deine Keywords an die Zielgruppe an.
  3. Wähle eine lockere Sprachweise. Vermeide Trendwörter.
  4. Beantworte die Frage deiner möglichen Follower: "Was ist für mich drin?"
  5. Sei persönlich und authentisch.
  6. Überarbeite alles regelmäßig

​Schritt 3: Finde deine Stimme

​Wenn du die Punkte 1 und 2 erledigt hast, ist die Versuchung groß, sofort loszulegen und fleißig zu teilen. Bevor es aber soweit ist, brauchen wir noch diesen Schritt. Deine Posts werden fokussierter und mehr auf den Punkt sein, wenn du dir vorher überlegst, mit welcher Sprachwahl du in dem jeweiligen sozialen Netzwerk wahrgenommen werden willst. 

​Dafür kannst du dir so genannte Marketing Persona anlegen, also fiktive Personen, die Teile deiner Zielgruppe verkörpern. Du kannst dir auch deine Philosophie anschauen und die existierende Kundebasis genauer unter die Lupe nehmen. Das ist alles gut und schön. Wenn du aber gerade erst mit Social Media Marketing startest, kannst du dir die Sache auch etwas einfacher machen. Stelle dir Fragen wie diese hier:

  • Wenn deine Marke ein Mensch wäre, welche Persönlichkeit würde er haben?
  • Wenn deine Marke ein Mensch wäre, welche Beziehung hat er zu deinem Kunden? (z.B. Trainer, Lehrer, Vater, Freund etc.)
  • Beschreibe mit Adjektiven, wie die Persönlichkeit deiner Firma nicht ist.
  • Gibt es Firmen, die eine ähnliche Persönlichkeit wie deine haben? Warum sind sie ähnlich?
  • Wie möchtest du, dass deine Kunden über deine Firma denken?

Am Ende dieser kleinen Übung solltest du eine Handvoll Adjektive haben, die die Stimme und Tonlage deiner Marketingaktivitäten beschreibt. Kultiviere eine Art der Kommunikation, die deine Followers und Kunden begeistert. Kunden die dich lieben, empfehlen sehr gerne weiter.

​Schritt 4: Entwickle eine Strategie für´s Posten

​Was ist die optimale Anzahl an Posts pro Tag? Wie oft solltest du posten? Und wann? Was sollst du posten? Die Antwort ist: Kommt darauf an. 

Deine individuelle Zielgruppe bestimmt im Endeffekt, welchen Ton du anschlagen musst, um bei Social Media Erfolg zu haben. Und was für mich funktioniert, kann bei dir total ins Leere laufen. Deshalb lohnt es sich, einfach mal ein bißchen rumzuprobieren (dazu kommen wir später noch).

Wie dem auch sein, einige harte Fakten haben Studien bereits herausgefunden. Dieses können die Eckpfeiler deiner individuellen Strategie werden.

Was soll​ ich posten?

Bilder sind ideal! Bilder bekommen mehr Reichweite durch Likes, Shares, Klicks und Kommentare als jede andere Form von Beiträgen... Außer Videos! Die stehen weltweit auf der Beliebtheitsskala am höchsten.

Hier die harten Fakten, welche Inhalte prozentual häufiger geteilt werden als ein einfaches Statusupdate per Text:

  • Fotos werden 35% öfter geteilt
  • Videos sind 28% beliebter
  • Zitate haben einen Vorsprung von 19%
  • Hashtags sind 16% beliebter

Die 4:1 Strategie

Jetzt wo du weißt, wie es funktioniert, kannst du diese verschiedenen Arten von Posts in deiner Social Media Strategie ​einbauen. Eins der besten Systeme kommt von Joel Gascoigne, dem Co-Founder von Buffer.

  1. ​Beginne mit den Standard-Posts, die wir alle kennen: Links, Bilder, Zitate, geteilte Inhalte von anderen und reinen Textbeiträgen.
  2. Suche dir eins davon aus, auf das du dich in deiner Strategie konzentrieren möchtest.
  3. Poste Beiträge mit einem Verhältnis von 4:1. Für jedes Update, das in deine Lieblingsart fällt, postest du eins der anderen, um genug Abwechslung rein zu bringen.

So wissen deine Followers, was sie von dir erwarten können und du kannst dich auf eine Art der Beiträge konzentrieren, mit ihr experimentieren und sie perfektionieren.

Wenn du deine Posts über alle sozialen Netzwerke hinweg posten möchtest, solltest du sie auf das jeweilige Netzwerk, seine Kultur und Sprache anpassen.

Wie oft sollst du posten?

Im Internet gibt es viele verschiedene Studien zu der Frage, wie oft man in den einzelnen Kanälen posten soll. Es hängt auch damit zusammen, in welcher Branche du bist, wieviel Reichweit du hast und wie gut deine Beiträge sind. Außerdem hat jedes Netzwerk seine eigenen Methoden, wie es funktioniert.

Wenn die Leute deine Updates lieben, haben sie generell nichts dagegen, wenn du mehr postest. Im Schnitt kann man bei Facebook und Instagram von 1-2 Posts pro Tag ausgehen, wobei die Story bei beiden Netzwerken immer interessanter wird.

Wann solltest du posten?

Es gibt wunderbare Tools, die dir zeigen, wann deine Fans bei Facebook, Twitter oder Instagram online sind. Sie geben dir die statistisch besten Zeiten zum Posten.

Aber was machst du, wenn du gerade erst anfängst und noch keine Statistiken zum Auswerten hast? Hier ein paar Hinweise auf den richtigen Zeitpunkt zum Posten aus meiner eigenen Erfahrung: 

Facebook: an Werktagen ab 17 Uhr
Instagram: an Werktagen ab 18/19 Uhr
Pinterest: an Werktagen zwischen 14-16 Uhr und 20-23 Uhr, Wochenende ist am besten
Google+: an Werktagen zwischen 9 und 11 Uhr

Aber im Endeffekt musst du aber immer selber schauen, wann für dich die besten Zeiten zum Posten sind. Nach einer Weile wirst du aussagekräftige Statistiken erhalten, nach denen du optimieren kannst.

​Schritt 5: Analysieren, testen, anpassen

​Je mehr su postest, desto genauer wirst du ein Bild davon bekommen, welche Inhalte, Zeiten und Frequenz für dich am besten funktionieren. 

Die meisten Social Networks haben eigene Analyseprogramme, auf die du zurückgreifen kannst. Schaue dir regelmäßig die Statistiken an. Es gibt aber auch spezielle Analyse-Tools, die detaillierter sind und dir mehr Einsicht in deine Followers geben.

Hier ein paar Anregungen, wie du deine Statistiken auswertest.

Setze dir Maßstäbe. Nach zwei Wochen oder einem Monat, wo der Post online ist, geh in deine Statistiken und schaue, wie viele Klicks, Shares, Likes und Kommentare er bekommen hat. Schaue, welche Posts am erfolgreichsten waren und poste in Zukunft mehr davon.

Teste etwas Neues. Teste verschiedene Strategien, Formate und Bilder. Die sind für jedes Netzwerk unterschiedlich. Finde heraus, was gut funktioniert und perfektioniere diese Posts.

Hat es funktioniert? Checke die Statistiken deiner Tests gegen die Statistiken deiner Maßstäbe. Wenn dein Test gut abgeschnitten hat, kannst du die Veränderungen in deine normale Startegie aufnehmen. Und sobald der Test vorbei ist, probiere etwas Neues!

​Schritt 6: Automatisiere, interagiere und höre zu

​Der letzte Schritt eines guten Social Media Marketingplans ist ein System, das die hilft immer aktuell zu sein und mit deiner Community zu kommunizieren. 

Als Erstes solltest du deine Statusupdates und Posts automatisieren. Dafür gibt es zahlreiche Tools, die meisten davon mit einem kostenlosen Basis-Zugang. Tools, wie z.B. Buffer ermöglichen es dir, mehrere kommende Posts zeitgleich zu erstellen und dann den Veröffentlichungszeitpunkt einzuplanen. Automatisierung hilft dir nicht nur, Zeit zu sparen, sondern gibt dir auch einen guten Überblick, wie die zukünftigen Posts auf deine Followers visuell wirken. Außerdem ist es so einfacher, einem roten Faden zu folgen, wenn du z.B. gerade eine Kampagne laufen hast. 

Doch der Plan geht noch weiter. Wenn du in den sozialen Medien unterwegs bist, musst du mit deiner Zielgruppe auch interagieren. Wenn Leute mit dir sprechen, z.B. durch Kommentare oder Nachrichten, musst du natürlich auch antworten. Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um Konversationen zu folgen und Fragen zu beantworten. Vergiss nicht, dies sind Unterhaltungen mit potentiellen Neukunden, bereits existierenden Kunden, Empfehlungen, Freunden und Kollegen. Sie sind zu wichtig, um sie einfach zu ignorieren.

Damit dies möglichst effektiv abläuft, empfiehlt es sich, ein System auch für Interaktionen zu entwickeln. Auch hierzu gibt es verschiedene Tools, z.B. Mention, die dir Benachrichtigungen schicken, sobald du irgendwo online erwähnt wirst. Das gibt dir die Möglichkeit, zuverlässig und schnell zu reagieren, was wiederum einen guten Eindruck auf deine Followers macht.

Bedenke, dass es nicht selbstverständlich ist, wenn Leute deine Beiträge kommentieren oder sogar teilen. Sie werden das auch weiterhin tun, wenn sie merken, dass du es bemerkst und reagierst. Bedanke dich für´s Teilen und antworte auf Fragen und Kommentare relativ zeitnah. So baust du dir langfristig eine aktive Community auf, die dich auch gern weiterempfehlen wird.


​Wie hast du deine Social Media Strategie entwickelt? Ich würde es super finden, wenn wir uns in den Kommentaren dazu austauschen können. Wenn du jemanden kennst, der Hilfe bei seinen Social Media Aktivitäten braucht, dann leite ihm gern diesen Artikel weiter. Oder teile ihn mit befreundeten Hundternehmern auf deinen Sozialen Netzwerken.

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