Gastblogs: So arbeitest du mit anderen Bloggern zusammen

​Eine der besten Möglichkeiten, sich gegenseitig bekannter zu machen, ist einen Gastblog bei oder von einem anderen Blogger zu veröffentlichen. Doch wie schreibst du einen passenden Beitrag und wie bewerbt ihr den Beitrag gegenseitig am besten? Das verrate ich dir heute im Blog. 

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​Wie du vielleicht schon mitbekommen hast, veröffentliche ich hier regelmäßig Interviews mit Hundternehmern, um deren Firmen vorzustellen, aber hauptsächlich um sie von ihren Erfahrungen als Selbständige mit Hund berichten zu lassen. Sozusagen um allen anderen da draußen Mut zu machen, dass wir alle dieselben Fragen und Probleme haben und nicht allein sind. Doch auch reichweitentechnisch hat das Ganze so einige Vorteile. 

Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit anderen Hundternehmern zu kooperieren (hier gibt es einen Beitrag mit weiteren Ideen), auf die Alternative Gastblogs wollen wir heute genauer eingehen.

​Welches Thema passt für den Gastblog?

​Als erstes suchst du dir einen oder mehrere Blogger aus, mit denen du gern zusammenarbeiten möchtest. Achte hier darauf, dass das Thema des Blogs zu deinem Interessenfeld passt und dass du einen Beitrag liefern kannst, der deine Expertise klar ​rüber bringt. Es ist wichtig, dass dein Gastblog nicht bereits auf deinem eigenen Blog ​veröffentlicht ist, es sich also um Unique Content handelt (Stichwort: Google). 

Gut ist es, wenn du dem Blogger bereits ein paar Vorschläge für Blogthemen machen kannst. Sonst könnt ihr auch gern gemeinsam Ideen besprechen. Der Vorteil für den Blogger ist hier ganz eindeutig: Er braucht sich für einen Beitrag mal nicht selber die Finger wund schreiben, sondern bekommt alles bequem geliefert. Ich finde das immer toll! Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, Experten zu Wort kommen zu lassen und dadurch mehr Glaubwürdigkeit für den eigenen Blog zu erhalten.

​Für den Gastblog solltest du dir mindestens genauso viel Mühe geben, wie für die Beiträge auf deinen eigenen Seiten. Immerhin wird dieser Beitrag dein Aushängeschild und soll neue Leser auf deine Seiten locken.

​In Bezug auf den Schreibstil solltest du dich der allgemeinen Sprache des Bloggers anpassen. Werden die Leser mit du, Sie oder ihr angesprochen? Dann übernimm das so, auch wenn du es sonst anders machst. Werden Informationen und Fakten eher wissenschaftlich rübergebracht oder anschaulich beschrieben? Wie sind Überschriften, Einleitungen und Zusatzinformationen gestaltet?

​Was gehört noch zu einem guten Gastblog?

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte (auch wenn das eine gute Anzahl für Blogbeiträge ist). Deshalb gehören zu einem guten Gastblog auch passende Bilder in den richtigen Formaten. Erfrage diese am Anfang von deinem Blogger und frage ihn auch, in welcher Art er die Daten (Texte, Bilder) geliefert bekommen möchte. 

Mit das Wichtigste sind Informationen zu deiner Website/Blog und deinen Social Media Profilen, sowie zu Produkten, falls du welche hast. Hier ist auch die Frage, in welcher Art und Weise Produkte verlinkt werden (z.B. per Affiliate Link). Hier solltest du im Vorfeld mit dem Blogger die Details besprechen. Auch thematisch passende Beiträge aus deinem Blog, die du vielleicht im Gastblog erwähnst, können verlinkt werden.

​Der Gastbeitrag wird veröffentlicht

​Wenn ihr euch auf einen Veröffentlichungstermin geeinigt habt, ist deine Deadline für Abgabe des Artikels am besten ein paar Tage vorher. Auch wenn du denkst, der Blogger muss nur noch "schnell alles einfügen", ist es nett, ihm ein paar Tage länger Zeit zu lassen. Texte müssen eventuell neu formatiert​, Bilder nachbearbeitet oder Fragen geklärt werden. Außerdem kann auch die Technik mal bockig sein. Auf den letzten Drücker macht sowas keinen Spaß!

Auch wenn du den Gastblog nicht ​ auf deinen eigenen Seiten ver​öffentlichen kannst, solltest du trotzdem einen kurzen Hinweis auf deine Website oder deinen Blog setzen und dort auf den jeweiligen Gastblog verlinken. Auf diese Idee hat mich Ines Meyrose bei dem allerersten Interview für Hundternehmer gebracht. Hier kannst du es in der Praxis sehen:

Ich habe mit Ines hier das Interview veröffentlicht.
Sie hat am Veröffentlichungstag diesen Beitrag auf ihrem Blog veröffentlicht.
Und wenig später hat sie noch eine Frage von mir in ihrem Blog beantwortet, die sich während des Interview ergeben hatte.
Den Beitrag habe ich wiederum hier angeteasert.

Ähnlich sind wir auf unseren Social Media Kanälen damit umgegangen und haben uns in den Beiträgen gegenseitig verlinkt. Bei den ​Posts haben wir unterschiedliche Wortlaute verwendet, wegen Googles Liebling "Unique Content".

​Ich hoffe, dass du mit diesem Beitrag die Grundlage für eine erfolgreiche Kooperation mit anderen Bloggern hast und wünsche euch viel Spaß bei der Zusammenarbeit. Wenn du Fragen oder Anregungen zu dem Thema hast, dann kommentiere gern unter dem Beitrag.


​Hast du schon Erfahrungen als oder mit Gastbloggern? Wie habt ihr sichergestellt, dass der Beitrag ein Erfolg wird? Lass uns deine Tipps in den Kommentaren wissen. Hat dir der Beitrag gefallen? Dann teile ihn gern mit befreundeten Hundternehmern und folge uns bei Facebook und Instagram.

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