13 einfache und kostenlose Tipps für deine Website-SEO

Search Engine Optimizantion (SEO) ist eine der ​effektivesten Arten, ​dein​ Hundternehmen "sichtbar" zu machen. Dennoch scheinen viele Selbständige und Unternehmer einen weiten Bogen darum zu machen - weil es kompliziert und teuer klingt. ​Dabei musst du, zumindest am Anfang, keine SEO-Agenturen buchen und hunderte von Euro im Monat ausgeben. Mit ein paar einfachen Schritten kannst du deine Website für´s Erste auch selbst optimieren

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​Ja, SEO kann ein sehr teures und aufwendiges Thema sein, aber das bedeutet nicht, dass du dir als ​Inhaber eines kleinen Hunternehmens keine SEO-Optimierung leisten kannst. Es gibt viele kostenlose Arten, wie du die Auffindbarkeit deiner Website bei den Suchmaschinen verbessern kannst. Ein paar der Wichtigsten haben wir ​im folgenden Beitrag für dich zusammengestellt.

​1. Die richtigen Keywords finden

Unter Keywords versteht man Suchbegriffe, ​mit denen man in den Suchmaschinen deine Firma finden soll. Zu wissen, wie dich deine Kunden online suchen ist also essentiell für ​gutes Online Marketing.

Dabei ist es generell besser, spezifische Keywords zu ​verwenden, die ​dein Produkt oder deine Dienstleistung möglichst treffend beschreiben. So genannte long tail keywords stellen sich in letzter Zeit als immer nützlicher heraus. Das sind mehrere Worte oder sogar ein ganzer Satz, der als Suchbegriff eingegeben wird.

Sind deine Keywords zu allgemein, ist die Konkurrenz ​groß und die Möglichkeit, dass du dich ​gegen die großen Websites im Ranking bei Google durchsetzt, relativ gering. Wenn du mit diesen übergeordneten Keywords dann auch noch Anzeigen bei Google schaltest, kann es schnell teuer werden. Durch die zu allgemeinen Suchbegriffe findet der Besucher deiner Website nicht, was er sucht und verlässt deine Seite, ohne etwas zu kaufen oder sich für deinen Newsletter einzutragen. Wenn der Besucher über eine Anzeige gekommen ist, hast du dafür sogar bezahlt.

Google Trends und Google Keyword Tool in AdWords sind beides kostenlose Tools, mit denen du Keywords finden und analysieren kannst.

​2. Gib deiner Website einen Namen

​Jede einzelne Seite deiner Website sollte ihr eigenes Title Tag haben. Damit sieht der Besucher oben in den Tabs den Namen deiner Seite und die Beschreibung, die du eingegeben hast.

Wähle dafür deinen Firmennamen und ein paar spezifische Keywords zu der jeweiligen Unterseite. Dafür hast du max. 70 Zeichen zur Verfügung. Nutze sie weise und komm auf den Punkt.

​3. Die passende Meta-Description

​Jede einzelne Seite sollte ihre eigene Meta Description haben. Dafür hast du diesmal 160 Zeichen Platz. Hier kannst du die Inhalte der ​jeweiligen Seite etwas ausführlicher beschreiben.

Die Meta Description hat zwar nicht besonders viel Einfluss auf dein Ranking bei Google, kann aber durchaus deine Click-Through-Rates erhöhen, also die Anzahl der Besucher, die wirklich zu Kunden werden. Diese Click-Through-Rates (CTR) beeinflussen dann wiederum dein Ranking, da Google deine Seite als wertvoller einschätzt und häufiger in den Suchergebnissen zeigt.

​4. Schreibe einen Blog

​​Inhalte, die für deine Kunden und Besucher einen Mehrwert haben, sind immer gut. Die Suchmaschinen mögen Seiten, auf denen viel passiert und wo die Besucher sich lange aufhalten, einen Service abonnieren oder ​Beiträge auf ihren Social Media Profilen teilen. Je öfter du hochwertige Inhalte teilst, desto positiver wird sich das langfristig auf deine Auffindbarkeit auswirken. ​

Mit jedem Blogbeitrag kommt außerdem eine weitere Seite mit Keywords, Title Tag und Meta Description online, die von den Suchmaschinen gefunden werden kann.

​5. ​Überschriften ​

​Deine Inhalte sollten logisch in Sektionen mit Überschriften und Zwischenüberschriften unterteilt sein. Das sind die so genannten H1, H2, H3 in der Formatierung des Textes. Bei vielen Websiteprogrammen, z.B. WordPress sind diese in einer visuellen Darstellung ähnlich wie bei Word formatierbar.

Damit schaffst du nicht nur mehr Überblick für deine Besucher, sondern hilfst auch Google, das Thema und die Organisation deiner Inhalte zu verstehen. Die damit einhergehende Nutzerfreundlichkeit führt ebenfalls langfristig zu besseren Suchergebnissen.

​6. Interne Links

​Wenn du deine Seiten mit relevanten Inhalten untereinander verlinkst, trägt das massiv zur Nutzerfreundlichkeit bei. Wenn die Besucher ​in einem Beitrag weitere nützliche Informationen auf deiner Website finden, bleiben sie länger und lernen dich somit immer besser kennen. Das schafft Vertrauen und steigert die Bereitschaft, auch bei dir einzukaufen.

Außerdem versteht Google so besser, wie die Beziehungen der Seiten auf deiner Homepage untereinander sind und stuft dich im Ranking höher ein.

​7. Externe Links

​Google achtet sehr darauf, auf welche Seiten du in deinen Artikeln verlinkst. Baust du Links zu vertrauenswürdigen Quellen ein (z.B. Wikipedia), wird das deinen Content glaubhafter und vertrauenswürdiger machen. Sowohl für die Suchmaschinen, als auch für den Besucher deiner Website.

Solltest du auf deiner Website Affiliate, Amazon oder sonstige Werbelinks gesetzt haben, empfiehlt es sich, diese auf "no follow" zu setzen. Das heißt, die Suchmaschinen überprüfen diese Verlinkung nicht. Verkaufslinks können sich nämlich negativ auf dein Google Rating auswirken.

​8. Optimiere deine Bilder

​Gute Bilder sind nicht nur für das Design wichtig, sondern spielen auch eine tragende Rolle bei deinen SEO. Noch dazu ist diese Änderung ​relativ leicht umzusetzen: Gib deinen Bildern einen Titel ​und ein paar Keywords​, statt des automatischen DSC_001.jpg (danach such nämlich keiner). Lade nur Bilder mit einem richtigen Namen hoch.

Achte außerdem auf ein angemessenes Format und Größe. Das ist auch wichtig für den nächsten Schritt.

​9. Ladezeit deiner Website

​Es gibt verschiedene Wege, d​eine Seite schneller laden zu lassen. Du kannst z.B. die Größe der hochgeladenen Bilder ändern. Große Bilder erfordern, je nach Internetverbindung, ​mehr oder weniger lange Wartezeiten. D​auert es zu lange, ist das frustrierend und der Besucher zieht weite​r, bevor deine Seite überhaupt geladen wurde.

Auch ein Cache Plugin zu installieren oder unnötige Plugins zu entfernen, kann helfen.

​10. Social Media Plugins

​Unter jedem Artikel auf deiner Website sollten die üblichen Icons für die verschiedenen Social Media Netzwerke zu finden sein. So machst du es deinem Website Besucher einfach, den Inhalt mit seinem Netzwerk zu teilen und dir neue potentielle Kunden auf die Homepage zu bringen.

Bei den Suchmaschinen werden die Social Signals (Teilen, Liken, Kommentieren etc.) mit in die Bewertung deiner Seite einbezogen. Jeder geteilte Post bedeutet ein Stück mehr Kompetenz.

​11. Optimiere deine Seite für Mobilgeräte

​Bereits jetzt passiert die Mehrheit der Suchanfragen bei Google von mobilen Geräten (Smartphone, Tablet) aus. Wenn sich deine Seite also nicht gut auf einem dieser Geräte anzeigen lässt, hast du schon mal schlechte Karten, dass der Besucher länger als nötig auf deiner Seite bleibt.

Auch hier passt Google auf und zeigt bevorzugt mobilfreundliche Websites in den Suchergebnissen. Viele Programme zum Bau von Websites stellen das für dich automatisch ein. Geh doch einfach mal vom Handy aus auf deine Website und schaue dir an, wie sie auf dem Displan erscheint und wie einfach sie zu bedienen und zu navigieren ist.

​12. Verdiene dir ein paar Backlinks

Um deiner Website noch mehr Glaubwürdigkeit und Qualität zu geben, suche dir Partner, die sich mit dir verlinken. Je glaubwürdiger die Quelle, von der auf deine Seite verlinkt wird, desto besser. Hier zählt Qualität vor Quantität. Solche Backlinks kannst du dir verdienen, dadurch dass du:

  • in deiner Community aktiv ​bist und die Aufmerksamkeit von Medien und Influencern auf dich zu ziehen.
  • deine Meinung zu einem kontroversen Thema veröffentlichst, vorausgesetzt du bist ​qualifiziert, darüber zu schreiben.
  • dich mit Zeitschriften, Magazinen und Blogs in Verbindung setzt und dort Gastbeiträge veröffentlichst.

​13. Entferne schlechte Links

​Mit der Google Search Console kannst du dir eine Liste mit Links downloaden, die auf deine Website verweisen. Schau dir diese an und filtere "schlechte" heraus. Das sind die, die von unglaubwürdigen Quellen auf dich verlinken. Diese solltest du dann manuell entfernen, z.B. durch eine Mail an den Webmaster.


Natürlich werden diese einfachen Taktiken nicht dafür sorgen, dass dir Top Rankings auf sehr beliebte Keywords sicher sind. Sie eigenen sich auch nicht wirklich dafür, eine Kampagne langfristig zu promoten. Nicht ohne Grund gibt es zahlreiche Unternehmen und Spezialisten, die sich auf die Optimierung von SEO fokussiert haben. Aber was du bekomm​st ist eine Steigerung deiner Auffindbarkeit und ein gutes Gerüst, um eine erfolgreiche Strategie aufzubauen.

Zusätzlich zu deinen eigenen Optimierungen, lassen sich mit dem nötigen Kleingeld viele Probleme lösen. Wenn du bereits Geld mit deinem Unternehmen verdienst, solltest du einen Teil davon in eine professionelle SEP-Betreuung investieren. Das spart dir Zeit, Nerven und du kannst dich auf dein Kerngeschäft - deine Leidenschaft und der Sinn deines Unternehmens - kümmern. Sieh so etwas nicht als Kosten, sondern als Investition.

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Sabine Reply

Sehr informativer Artikel. Vielen Dank. Beim title-Tag ist auf meiner Seite noch Handlungsbedarf.

Hannah Reply

Als Shop Besitzer kann es auch enorm sinnvoll sein Kundenbewertungen einzubinden. Auch das ist ein Rankingfaktor. Außerdem kann man damit auch viele neue Kunden gewinnen.
Mit besten Grüßen,
Hannah

    Franziska Reply

    Hallo Hannah,
    vielen Dank für deinen Tipp. Da hast du Recht, als Shop Betreiber hat man auch noch mal viele Möglichkeiten für SEO. Da hast du mich auf eine gute Idee gebracht. Vielen Dank!
    Liebe Grüße,
    Franziska

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